2026-05-09 Fest der Kulturen im Lippepark

Um morgens unnötige Aufregung zu vermeiden, hatten wir unsere Autos schon am Abend zuvor mit allen notwendigen Sachen beladen. So trafen wir uns um 10:30 Uhr im Lippepark mit einer gewissen Spannung, was uns alles erwartet. Nach dem Stadtbezirksfest im letzten Jahr tauchten wir erst zum zweiten Mal im Stadtteil Herringen auf.

Unser Vereinsstand war wieder fix aufgebaut und so konnten wir noch gut vor dem offiziellen Beginn einen Blick auf die übrigen teilnehmenden Vereine und Institutionen werfen. Und es war, wie es das Fest schon versprach, eine multikulturelle Mischung. Eine Mischung, die passte. Die Besucherinnen und Besucher des Festes suchten nicht nur die Teilnehmer ihres Kulturkreises auf, sondern waren recht offen und zeigten sich auch interessiert an anderen Ständen. So waren unsere anfänglichen Bedenken, ob wir mit unserem Hobby hier richtig sind, schnell bei Seite geschoben.

Die Kinder und Jugendlichen freuten sich über unsere Wundertüten oder spielten mit viel Spaß unser Memory und unsere Puzzles. Während die Kinder spielten, erkundigten sich einige Eltern über die Aktivitäten der Jugendgruppe und den Reiz, was Briefmarken so besonders macht. Die ausführlichen Erklärungen mit der Vorstellung zweier Motivsammlungen und der Erklärung, dass auch an Landesmeisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften teilgenommen werden könnten, machten auf einige Eltern einen überzeugenden Eindruck. Der Blick auf unser Hobby, wurde in eine ganz andere Richtung gelenkt.

Aber auch ältere Besucherinnen und Besucher fanden den Weg an unseren Stand, die sich ebenfalls sehr interessiert zeigten. Natürlich war die Nachfrage nach unserer Sondermarke das Hauptanliegen. Aber auch unser Schmuckumschlag zum 43. Westfälischen Hansetag und die übrigen Angebote, wie die Briefbögen oder die Glückwunschkarten wurden lobend angesehen und gekauft. So konnten wir mit den dabei geführten netten Gesprächen einige neue Kontakte knüpfen. Eine Besucherin stellte uns ihr Buch vor, welches sie nach dem Tod ihres Mannes geschrieben hatte. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass sie Presbyterin in der Johannesgemeinde im Hammer Norden war. Sie war sehr angetan von dem Vorschlag, ob wir uns an einem Gemeindefest beteiligen könnten und versprach, den Vorschlag an den Pastor weiterzuleiten. Sie war auch zuversichtlich, dass es zumindest im nächsten Jahr klappen sollte. Aber auch Kontakte Richtung Herringen konnten geknüpft werden, die uns zukünftig vielleicht weitere Möglichkeiten bieten, uns in diesem Stadtteil zu präsentieren.

Zum Ende des Tages konnten wir zufrieden unseren Vereinsstand wieder abbauen und auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken.